Sandras #tippausderregion

Wandern mit Sandra

Wandermarathon „Rund um die Heberbörde“ (Hinweis: kleine Abweichungen vom offiziellen „Rundweg Heberbörde“ )

Pünktlich um 7:00 Uhr am Samstag, dem 27.02.2021, leider bei sehr diesigem Wetter, sind wir von Dankelsheim aus auf dem E11 in Richtung Schildhorst gestartet. Ich persönlich finde, dass dies ein besonders schönes Stück des Weges ist, da er sich über einen kleinen Wanderpfad durch den Wald und über den Kamm schlängelt. Angekommen in Schildhorst, gehen wir rechts über den Berg Richtung Winzenburg. Die Kenner des „Rundweg Heberbörde“ wissen, dass wir hier die offizielle Strecke kurz verlassen haben.

Oben angekommen hat man an klaren Tagen einen schönen Blick über Winzenburg links und Westerberg rechts. Leider war unsere Sicht durch das etwas diesige Wetter sehr eingeschränkt. Berg runter geht es Richtung Fischerhütte Winzenburg.

Hier bietet es sich an, genau wie beim Zwetschenkreuger in Westerberg (kleiner Umweg, der sich lohnt) eine Einkehr zu machen. Einkehren können wir bei unserer Wanderung wegen Corona leider nicht. Das werden wir beim nächsten Mal nachholen.

Für uns ist aber noch keine Zeit für eine Pause. Weiter geht es also auf der „Alte Lamspringer Str.“ über den Lamspringer Waldpfad zum Parkplatz Winzenburg/Hohe Schanze.

Über den südlichen Sackwald geht es direkt an der Zinkerei vorbei nach Lamspringe. Direkt über den Heber steigen wir zum Klosterwanderweg auf. Das schöne Lamspringer Kloster schauen wir uns heute nicht an.

Nach 17 km und 3,5 Stunden wird es Zeit für unsere erste richtige Pause. Direkt am „Brockenblick“ gibt es einen Tisch mit zwei Bänken und mit schönem Ausblick. Nach einer ordentlichen Stärkung mit Eibroten, Obst und Schokolade geht es auf Wald- und Schotterwegen über den Heberkamm Richtung Brunshausen. Eine wunderschöne Strecke, bei der man sich richtig vorstellen kann, wie die Menschen früher von einem Kloster zum anderen unterwegs waren. Eingefasst ist der Weg von alten Grenzsteinen, die das ehemalige Herzogtum Braunschweig vom Königreich Hannover trennten.

Nach gut 15 km ist der schöne Weg leider zu Ende. Es folgt ein ca. 3,5 km langer Abschnitt auf Asphalt, ein Stückchen des „Europaradweg R1“. Aufgrund des Wetters sind wir froh, in der Schutzhütte am Wegesrand nach 32 km und 6, 5 Stunden unsere nächste Pause machen zu können.

Mittlerweile regnet es. Normalerweise ohne die Beschränkungen durch die aktuelle Lage gibt es in Wolperode tolle Einkehrmöglichkeiten. Entweder in Ebeling`s Eiscafé oder im Bauern-Café Sprengel. Von hier aus geht es kurz bergauf zur Gandersheimer Schanze, bevor es von dort steil ab zum Kloster Brunshausen geht.

Auch hier hat man unter „normalen“ Umständen die Möglichkeit, im Rosen Café oder im Café im Klosterhof einzukehren oder aber das Sommerschloss vom Portal zur Geschichte zu besichtigen. Insider wissen, dass sich dies richtig lohnt.

Wer noch Platz im Rucksack hat, kann im Haus & Hofladen des Klosterhofes einkaufen. Weiter geht es Richtung Clusberg, vorbei am Wilhelmsturm. Jetzt noch ein Blick über Bad Gandersheim – das wäre schön! Ein Grund, die Spendenaktion der Bürgerstiftung Bad Gandersheim zum Wiederaufbau des Clusturmes auf jeden Fall zu unterstützen.

So, und jetzt geht es auf einem weiteren Teilstück des E11 wieder in Richtung Schildhorst. Wir verlassen den Weg aber, biegen nach rechts ab und gehen runter Richtung Dankelsheim.

Es ist 16:00 Uhr, nach 9 Stunden und insgesamt
43 km sind wir jeden Muskel spürend, glücklich zu Hause angekommen.
Jetzt haben wir uns ein leckeres Essen vom Landgasthaus Schulze-Klingemann verdient.

Ein tolles Erlebnis!

Falls ihr noch mehr Inspiration haben wollt, dann schaut doch gern auch mal hier:

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