#menschenausderregion mit Hans Joachim Reinke

#menschenausderregion mit Hans Joachim Reinke

Heute freuen wir uns riesig, dass sogar Hans Joachim Reinke, als eines der Vorstandsmitglieder der Union Investment, sich für uns Zeit genommen hat. Ihr habt vielleicht auch ein Depotkonto bei der Union Investment oder kennt das Unternehmen aus der Werbung.
In diesem Interview erfahrt ihr einiges über das Unternehmen und was Hans Joachim aus der Krise mitgenommen hat. Außerdem gibt es spannende Tipps für Sparer und Anleger und interessante Einblicke in zukünftige Projekte! 🧐

Was zeichnet die Union Investment aus?

Die genossenschaftliche Idee ist in unserer DNA stark verankert. Damit verbunden ist eine besondere Kultur, für die wir stehen und die aktueller denn je ist. Unsere Gruppe kommt aus der Mitte der Gesellschaft und arbeitet für die Mitte der Gesellschaft.
Auf das genossenschaftliche Fondsgeschäft bezogen heißt das: Gemeinsam mit der Volksbank eG Seesen Menschen neue Wege beim Sparen aufzuzeigen. Dabei leitet uns der Auftrag, das Vermögen der Sparer langfristig zu vermehren ebenso wie nachhaltiges und professionelles Handeln.

Wie unterstützt der Arbeitgeber Union Investment seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Coronakrise?

Wir tun von unserer Seite alles Mögliche, damit alle Kolleginnen und Kollegen gesund und vital bleiben. Denn Gesundheit ist ein hohes Gut. Auf den Geschäftsbetrieb bezogen steht unsere Taskforce Covid-19 in Kontakt mit den Behörden und Gesundheitsämtern und beurteilt die Lage regelmäßig und sorgfältig. Unser Ziel ist es, die Mitarbeitenden bestmöglich vor einer Infektion zu schützen und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb erfolgreich aufrechtzuerhalten.

Welche Maßnahmen habt Ihr im Unternehmen getroffen?

Wir haben seit Beginn der Pandemie in drei verschiedenen Geschäftsbetrieben gearbeitet. Sondergeschäftsbetrieb mit mobilem Arbeiten, rollierender Betrieb mit Split-Teams oder kontrollierter Normalbetrieb. Ganz gleich in welchem Modus – wir waren vom ersten Tag an handlungsfähig. Die Wechsel haben reibungslos funktioniert und wir haben die notwendigen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
Derzeit arbeitet der Großteil der Mitarbeitenden mobil von zuhause. Ein kleiner Teil der Belegschaft sichert den Geschäftsbetrieb in den Gebäuden vor Ort.

Was hast Du Positives aus der Krise mitgenommen?

Persönlich-privat nehme ich mit, dass Gesundheit das Wichtigste ist. Essenziell sind auch eine intakte Familie und ein guter Freundeskreis.
Auf das Geschäftliche übertragen, bedeutet das: Partnerschaft ist wichtig. Wir haben uns alle ins Zeug gelegt, damit wir unseren Kunden als verlässlicher Partner zur Seite stehen konnten. Der Antrieb, den Laden am Laufen zu halten, war groß. Ein enger Zusammenhalt war spürbar – in Gesprächen mit Partnern in der genossenschaftlichen FinanzGruppe, aber auch in der eigenen Mannschaft. Das hat mich beeindruckt und positiv bestärkt.

Was wird Euer nächstes Projekt?

Zunächst einmal blicken wir Stand heute optimistisch in die Zukunft, weil die Trends, die die Geldanlage betreffen, weiter intakt sind. Manche haben sich sogar beschleunigt.
Zum Beispiel gewinnt das Thema der nachhaltigen Geldanlage an Bedeutung. Denn die Investitionen, die die Politik derzeit mit enormem Schwung vorantreiben will, gehen in Zukunftsfelder wie das der Nachhaltigkeit. Hier sehen wir große Wachstumschancen. Da trifft es sich gut, dass keine andere Anlage so glaubwürdig für Nachhaltigkeit stehen kann wie ein aktiv gemanagter Fonds. Das Verzahnen von Ökonomie und Ökologie ist ein Thema, was uns mit Blick nach vorne stärker beschäftigen wird.

Wie schätzt Du die derzeitige wirtschaftliche Situation für Deutschland ein? Kann Deutschland die Herausforderungen meistern?

Ich bin mir sicher, dass unser Land auch diese Krise erfolgreich meistern wird. Nur müssen uns darauf einstellen, dass die Pandemie uns noch länger beschäftigen wird. Es ist besonders wichtig, besonnen zu handeln. Stand heute scheinen wir konjunkturell das Schlimmste hinter uns zu haben. Die Politik hat die Weichen dafür gestellt. Die deutsche Wirtschaft hat im dritten Quartal eine starke Gegenbewegung nach dem Einbruch im Frühjahr hingelegt. Gegenüber dem Vorquartal stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 8,2 Prozent. Auch wenn der Teillockdown die deutsche Wirtschaft weniger treffen wird als im Frühjahr, werden die nächsten Monate schwierig werden.

Welche Tipps hast Du für Sparer und Anleger in Zeiten wie diesen?

Corona und die damit verbundenen Konjunkturprogramme sorgen dafür, dass weltweit die Zinsen am Boden bleiben. Wer sein Geld langfristig vermehren will, muss also beim Sparen neue Wege gehen. Vor allem Substanzwerte wie Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds sind das Gebot der Stunde.

Versuchst Du gerade, etwas Neues zu lernen? Wenn ja, was?

Mir wird nachgesagt, dass ich Dinge gerne hinterfrage und offen für Neues bin. Beruflich und privat ist mein Motto: „Ein Mensch muss alles lernen, was es zu lernen gibt, alles erleben, was es zu erleben gibt, oder wenigstens diesem Zustand so nahe wie möglich kommen.“


– Stand November

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