Andis #tippausderregion



Intervallfasten mit Andi


Eines muss man Corona lassen: Durch das Fehlen jeglicher Geburtstags- und Essenseinladungen konnte ich ganz entspannt beginnen, was ich schon lange ausprobieren wollte: Intervallfasten.

Gehört habe ich – wie wahrscheinlich ihr auch – schon Vieles zu dem Thema. Es gibt Apps und jede Menge Berichte in Zeitungen und im Internet. Und eines steht immer im Vordergrund: Die Gewichtsabnahme. Aber das ist nicht der einzige Grund für das Intervallfasten. Für den Körper sind Essenspausen tatsächlich sehr gesund, weil der Darm bei den längeren Essenpausen besser aufräumen kann. Zudem wirkt sich Intervallfasten wohl positiv auf Entzündungen im Körper aus und reduziert die Gefahr an Diabetes Typ II zu erkranken. Und ganz ehrlich: Unsere Vorfahren hatten auch nicht immer rund um die Uhr Essen zur Verfügung: Es musste erst gejagt oder gesammelt werden. Der Mensch ist durchaus darauf ausgelegt, einen gewissen Zeitraum ohne Essen auszukommen und verhungert nicht gleich.

Ich habe mich sehr spontan entschieden, mit Intervallfasten zu starten und habe mir dazu die App von Dr. Eckhard von Hirschhausen zu Hilfe geholt. Ich liebe seine Beiträge, die mit einem Schmunzeln seine Erfahrungen, Anekdoten & Tipps als Podcast wiedergeben. Diese Beiträge haben mich auf langen Spaziergängen begleitet.

Zum Start des Intervallfastens muss jeder für sich festlegen, ob er die 5:2 oder 16:8 Methode praktizieren will. Bei der 5:2 Variante darf man an 5 Tagen ganz normal essen und an 2 Tagen reduziert man die Kalorienzufuhr erheblich.

Bei der 16:8 – Methode darf man 8 Stunden ganz normal essen und startet dann für 16 Stunden in eine Essenpause. Das ist auch die Variante, über die Dr. Eckhard von Hirschhausen in seiner App spricht. Ich bin jetzt ungefähr 7 Wochen dabei und froh, den Anfang gemacht zu haben.

Das sind meine Tipps für Euch:

– Einfach loslegen, wenn Ihr gesund seid. Ansonsten fragt euren Arzt.

– Holt Euch Unterstützung in Form einer App. Ich kann Dr. Eckhard von Hirschhausen empfehlen (die Hirschhausen-Diät). Da bekommt ihr jede Menge Hintergrundwissen und Tipps (auch für schwache Tage).

– Ganz, ganz viel trinken (natürlich ungesüßt)! Wasser und Kräutertees mochte ich glücklicherweise vorher schon sehr gern ?

– In der Essenzeit nicht übertreiben: Schokolade, Gummibärchen und Pizza dürfen auch mal sein. Aber alles in allem sollten gesunde Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse Vorrang haben.

– Abendessen weglassen oder Frühstück? Da hat sicher jeder seine eigenen Vorlieben. Das Gute: man muss sich bei dieser Entscheidung nicht für immer festlegen. Das kann auch variabel gehandhabt werden. Ich genieße das Abendessen mit meiner Familie und starte dann in die 16 Stunden Essenpause und darf dann ab 12 Uhr mittags wieder essen.

– Man darf auch mal Pause von der Essenspause machen: sonntags frühstücke ich ganz normal und faste nicht.

– Perfekt ist es, wenn man mit Sport seinen Körper unterstützt.

– Nehmt euch Zeit: Gerade zu Beginn muss der Körper sich sehr umstellen und da fielen mir die 16 Stunden auch schwer. Mit der Zeit gewöhnt sich aber der Körper daran und dann ist das kein Problem. Zumindest nicht, wenn ihr genügend trinkt. Als Alternative könntet ihr einfach mit nur 12 oder 13 Stunden Essenspause starten.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Gürtel enger schnallen ?

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